Stellungnahme der GKL zur Thematik Doping, gekaufte Partien

 

 

Die Schachverbände in Baden-Württemberg stehen für einen "sauberen Sport".

 

Die GKL schreibt deshalb analog dem Deutschen Schachbund fest:

 

Grundsätzlich gehen die Schachverbände in Baden-Württemberg davon aus, dass Landeskaderspieler und deren Trainer sich an die Ethikgrundsätze des Deutschen Sportbundes halten.

Künftig werden Landeskaderspieler mit dem Ausschluss aus dem Kader bestraft, wenn diese Dopingsünder sind. Hierzu zählt die GKL klassische Dopingmittel wie Blutdoping, Anabolika etc. (Regelung des IOC und der FIDE), aber auch die Nutzung elektronischer Hilfsmittel während der Turnierpartie (z.B. Einsatz von Fritzpocket auf der Toilette).

Ausgeschlossen werden die Landeskaderspieler zudem, wenn Partien bzw. Partieergebnisse gekauft oder verkauft werden.

Mit Trainern, die Kinder oder Jugendliche anhalten, in dieser Weise tätig zu werden, oder die selbst insoweit tätig werden, beenden die Schachverbände ihre Zusammenarbeit.

 

 

Hinweis an die Kaderspieler:

 

Gerade Letzteres wird euch vielleicht in Zukunft bei Turnieren angeboten. In der Schlussrunde fragt euch jemand, ob ihr nicht gegen so-und-so-viele Euros eure Partie aufgeben wollt. Oder jemand fragt, ob ihr nicht eine Partie (gegen Geld) gewinnen wollt. Geht bitte nicht darauf ein! Fair gegenüber anderen ist so etwas eh nicht.

 

Wer von euch Medikamente dauerhaft oder gelegentlich einnehmen muss, kann beim GKL-Geschäftsführer nachfragen, ob die Medikamente auf der Dopingliste stehen. Bei medizinischen Gründen gibt es natürlich Ausnahmen.

 

 

Dr. Markus Keller

GKL - Geschäftsführer